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Ein neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr Ratzeburg

Spalier der Wehr und der Jugendwehr zur Ankunft des LF 20/40

Der alte TLF 70-22-01 hat nach 28 Jahren Einsatz ausgedient und so gab die Stadt Ratzeburg grünes Licht für den Kauf eines neuen Löschfahrzeugs, den LF 20/40 (Funkrufnamen: Florian Lauenburg 70-24-01) . Die 40 steht für einen viel größeren Tank und so kann im Falle eines Einsatzes auf 4000 Liter Wasser zurück gegriffen werden, sowie 200 Liter Schaum, der je nach Bedarf zugemischt werden kann. 

Zum Vergleich: Das alte Fahrzeug hatte nur 2400 Liter an Bord,  sowie 120 Liter Schaum,  allerdings in Kanistern.

Unsere 28jährige „Löschoma“ – das TLF 16/24

Der „Neue“ ist auf dem allerneuesten Stand mit seinem Wasserwerfer, dem „Dachmonitor“ im Fachjargon, mit einer Wurfweite von 70 Metern, sowie einer Leiter mit Leiterentnahmehilfe, dargestellt durch eine Stange mit der man die Leiter abnehmen kann. Dies vereinfacht das Einstellen der Leiter und spart auch Zeit.

Das LF macht sich frei, um besichtigt zu werden.

Das Löschfahrzeug bietet enorm viel Platz, nicht nur für die Crew, sondern auch für viel Einsatzmaterial wie z. B. einen Wassersauger, einen Faltbehälter, der vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ratzeburg gesponsert wurde,  einen großen Ventilator,  um den Qualm aus dem Haus zu befördern,  jede Menge Schläuche und sonstige wichtige Materialien.

Es gab viele Vorbesprechungen bis dieses Fahrzeug mit allen gewünschten Modulen zusammen gestellt war,  um dann die Bestellung aufzugeben. Immerhin ein Auftrag über 470.000 Euro.

v.l.n.r.: Der kommissarische Bürgermeister Martin Bruns, Stadtpräsident Otfried Feußner, Wehrführer Christian Nimtz, stellv. Wehrführer Klaus-Dieter Ruth

Bei der heutigen Übergabe war der Stadtpräsident, Ottfried Feußner, sowie der kommissarische Bürgermeister, Martin Bruns, anwesend und überreichten den Fahrzeugschlüssel offiziell an den Wehrführer, Christian Nimtz. Dieser bedankte sich bei den Vertretern der Stadt für diese großzügige und wichtige Anschaffung für die Ratzeburger Wehr.

Zum Abschluss dieser Feierstunde gab es dann noch Wasser vom Regengott, was sicherlich ein gutes Zeichen war und damit sozusagen eine Taufe des „Neuen“ vollzogen wurde und damit verbunden der Wunsch, dass die Feuerwehrfrauen und Männer immer heil und gesund von ihren Einsätzen zurück kommen.

Ratzeburger Feuerwehrleute jetzt besser erkennbar

Über die Aufkleber freuen sich ( Foto von links) : Benjamin Koziol, Johanna Engert sowie Initiatoren Timo Wolf mit seiner Frau Gina Maria (nicht auf dem Foto)

Ob im Einsatz oder privat unterwegs, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ratzeburg sind jetzt besser zu erkennen. Der Förderverein der FFRZ gab grünes Licht für die Anschaffung von Feuerwehraufklebern mit dem Schriftzug „Freiwillige Feuerwehr Ratzeburg – retten-löschen-bergen- schützen“, eingerahmt vom Stadtwappen sowie dem Wappen der Feuerwehr Ratzeburg.

Der Vorstand des Fördervereins hielt es für sinnvoll diesem Wunsch der Feuerwehrkameraden zu entsprechen, da diese Aufkleber gut sichtbar an Ihren privaten Fahrzeugen angebracht werden können. Zum einen kann sofort jeder Anwesende bei einem Brand oder anderem Einsatz erkennen, dass es sich hier um ein Mitglied der Feuerwehr Ratzeburg handelt, dem man dann hilfsbereit und mit Respekt begegnen sollte. Es bietet aber auch die Möglichkeit unseren Feuerwehrkameraden einmal spontan „Danke“ zu sagen für alle Einsätze der vergangenen Jahre. Ohne unsere Freiwillige Feuerwehr wäre vieles nicht so glimpflich verlaufen! Dabei gilt zu beachten, dass sich die Männer und Frauen der Wehr jedes Mal selbst in Gefahr begeben, eben frei nach dem Motto „Die Feuerwehr – Dein Freund und Helfer“ .

Eine himmlische Überraschung

So könnte man ein Schreiben der Raiffeisenbank e. G. Ratzeburg nennen, das in den letzten Tagen den Vorsitzenden des Fördervereins der FFRZ, Erhard Riss, erreichte.

Die Freude war riesig, ging doch aus dem Brief hervor, dass der Förderverein 1000 Euro gewonnen hat.

Im Sommer bewarb sich der Verein bei der Raiba für das Projekt 14000 für 14. Gemeinnützige Vereine konnten Wünsche einreichen, die dann in einen Lostopf gingen. Da die Glücksfee nun den Wunschzettel des Fördervereins zog, kann dadurch einem großen Wunsch der Feuerwehr entsprochen werden.

Dem Kauf dringend benötigter Druckplatten, die beim Einsatz hydraulischer Pressen bei einem Autounfall verhindern, dass die Karosserieteile nachgeben, steht nun nichts mehr im Wege. Eine lebensrettende Anschaffung für die Wehr, die nun noch effizienter bei einem Autounfall helfen kann. In Zeiten von Corona freut sich der Vorstand des Fördervereins der FFRZ ganz besonders über diese großzügige Spende der Raiffeisenbank Ratzeburg, die der Feuerwehr Ratzeburg zu Gute kommt.