Der Förderverein der Ratzeburger Feuerwehr lädt am 25. November um 19 Uhr zur Mitgliederversammlung in die Räume der Ratzeburger Wehr in die Robert-Bosch-Straße 1-3 ein. Die Veranstaltung erfolgt unter der 3 G Regel. Auf der Tagesordnung steht ein Bericht des Vorstandsvorsitzenden sowie des Wehrführers, diverse Wahlen und eine Ausstellung, der vom Förderverein angeschafften Einsatzmittel. Der Vorstand freut sich, viele Mitglieder begrüßen zu dürfen, auch Gäste sind herzlich willkommen. Getränke werden zum Selbstkostenpreis angeboten.
Eine Löschübung der besonderen Art

Immer wichtiger wird es für die Feuerwehr Ratzeburg auch bei Flächenbränden gerüstet zu sein. So freute sich der Wehrführer, Christian Nimtz, heute ganz besonders über eine Übung unter der Leitung des Teams der @fire, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn es um Flächenbrände geht. Diese drei Spezialisten gaben ihr Wissen heute an 25 Feuerwehrkameraden und -kameradinnen sowie an 3 Ausbildern weiter. Geübt wurde der Einsatz mit Löschrucksäcken, Hacken sowie den ebenfalls vom Förderverein angeschafften dünneren und somit leichteren Löschschläuchen der Größe D. Nach einer theoretischen Einweisung ging es los und gegen 14 Uhr wurde ein Brand mit Strohballen auf einer freien Fläche entzündet und das theoretisch Gelernte wurde angewendet.
Der Vorsitzende des Fördervereins, Erhard Riss, konnte ebenfalls einen Eindruck von diesem kompetenten Team gewinnen, wobei sein besonderer Augenmerk den vom Förderverein gesponserten Einsatzmitteln galt.
Fazit: Eine sehr interessante und gelungene Übung unter fachkundiger Aufsicht. Die Mitglieder der Feuerwehr Ratzeburg sind jetzt mit Sicherheit besser gerüstet, sollte es mal zu solch einem Einsatz kommen. Ein großer Dank gilt dem Team von @fire für diesen gelungenen Übungseinsatz.

Spontaner Spendenaufruf für die Flutopfer
Vor ein paar Tagen erfuhren der Vorstandsvorsitzende des Fördervereins und seine Frau von einer spontanen Spendenaktion für die Flutopfer und es wurde kurz überlegt, wie man hier unterstützen kann. Freunde, Nachbarn, Verwandte und Bekannte ließen sich nicht lange bitten und so gab jeder, was möglich war, sei es durch Sachspenden wie Gummistiefel, Handtücher, Matschhosen, Schneeschieber, Besen, Eimer und vieles mehr.

Moni, Chef vom Lavastein, ist hier besonders zu erwähnen, da er spontan 100 Euro für neue Besen spendete und später nochmals 400 Euro für Familien, die alles verloren haben. Sicherlich bei dem Ausmaß dieser Katastrophe ein Tropfen auf den heißen Stein, mag manch einer denken. Aber die Menge der gesammelten Spenden macht es aus!
Es kamen insgesamt sehr viele Sachspenden wie auch Lebensmittel und Tierfutter und noch weitere Geldspenden zusammen. Geplant war erst der Transport mit dem Wagen der Jugendfeuerwehr nebst Anhänger. Es stellte sich aber sehr schnell heraus, dass noch ein Transporter dazu gemietet werden muss, um alle Spenden transportieren zu können, denn mittlerweile kamen auch noch Kinderwagen und sogar ein Gerät zur Stromerzeugung dazu.
Alles in allem eine super Aktion, die zeigt, wie Menschen anderen in Not geratenen helfen.
Ein großer Dank an dieser Stelle den Initiatoren dieser Aktion sowie allen Spendern!